RGB - Inter-media installation.Hinaus:: In den, Wald.  Sound installation.Dreiband - Inter-media installation.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RGBuSW

Solo exhibition featuring three sound installations by Bernhard Gál

RGB

Hinaus:: In den, Wald.

Dreiband

singuhr - hoergalerie in parochial, Berlin - July-September, 2003

This exhibition presents three installations which deal with interactions of sound, light and space. The title RGBuSW refers to the use of color throughout the installations, from intense red, green and blue spaces in RGB to the rather discomforting darkness of Hinaus:: in den, Wald. and the white serenity of Dreiband.

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Artistic concept and realization: Bernhard Gal
Light and object design : Götz Dihlmann
Sound engineering: Daniel Teige
Assistance: Alex Gremler

Supported by the DAAD Artist-in-Residence Program Berlin


Reviews

 

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gal RGBuSW
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Ständig Billardkugeln in der Kirche

In einem Kirchenraum erwartet man für gewöhnlich Glocken. Billardkugeln eher nicht. Es ist eine verblüffend schlüssige Idee des Wiener Klangkünstlers Bernhard Gál, Spiel und Gottesdienstgeläut zusammenzubringen. Seine Installation „Dreiband“ im Turmsaal der Parochialkirche besteht aus drei von der Decke hängenden Billardkugeln, die die Anmutung von profanen Kirchenglocken haben. Aus den Lautsprechern dringt Kneipenmurmeln oder Gläserklirren, dann und wann wird eingelocht.

Mit zwei weiteren Anordnungen bespielt der 32-jährige DAAD-Stipendiat die ehemalige Sakristei und den Glockenraum in Parochial: In „RGB“ treffen ein Toaster, ein Aquarium und ein Ventilator aufeinander, in „Hinaus: In den Wald“ werden Texte Adolf Wölflis vertont. Zum Abschluss der Ausstellung kann man heute bis Mitternacht noch einmal Auge und Ohr auf Erkundungsreise schicken.

Berliner Morgenpost, Germany - September 2003

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Billard im Gotteshaus
Klanginstallationen von Bernhard Gál

Ein Billardtisch steht in der Kirche. Aus vier Lautsprechern im Turmsaal kommen Caféhausklänge. Man hört das Klicken und Rollen der Kugeln, das Atmen und die Bewegungen der Spieler um den Tisch. Die konkreten Geräusche der virtuellen Billardpartie verbinden sich aber auch mit anderen, abstrakten Klangsequenzen. "Dreiband" heißt eine von drei Klanginstallationen, die Bernhard Gál für die Singuhr-Hörgalerie in der Parochialkirche entworfen hat. Der junge Wiener Klangkünstler, Komponist und Musikwissenschaftler, der zurzeit als DAAD-Stipendiat in Berlin lebt, hat sich zwischen Europa, Japan und den USA bereits einen Namen gemacht. Seine interdisziplinären Projekte mit Klang, Licht, Objekten, Videoprojektionen und Raumkonzepten haben beim Festival Wien Modern ebenso viel Erfolg gehabt wie bei der MaerzMusik Berlin. In der Parochialkirche gestaltet er die 23. Klangkunstausstellung seit der Eröffnung der Hörgalerie vor sieben Jahren. Mit den fantastischen Reiseberichten von Adolf Wölfli befasst sich Gál in seiner Arbeit "Hinaus: In den, Wald." In der fensterlosen, völlig dunklen Sakristei der Kirche ist seine Computerbearbeitung von Wölflis Sprachklang und -rhythmus zu erleben. "RGB" hat der Künstler seine Installation für das Glockenhaus genannt. Sie spürt den Beziehungen zwischen Licht, Klang und Raum nach. Ein Toaster, ein Aquarium und ein Ventilator treten in Beziehung zu drei Klang-Lichtsäulen in den Grundfarben rot, grün und blau.
in.

Berliner Morgenpost, Germany - July 2003

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Gal bringt Billard in den Kopf

DAAD-Stipendiat stellt drei Objekte bei Singuhr aus

Frisch in Berlin angekommen als Stipendiat des Künstlerprogramms des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) stellt der österreichische Klangkünstler Bernhard Gal sogleich drei seiner Arbeiten in der dem Experiment sehr zugeneigten Singuhr-Hörgalerie in der Parochialkirche in Mitte vor. Dabei beweist der 32-jährige Wiener große Variabilität.

Während der Raum „Dreiband“ durch geschickte Wahrnehmungsverschiebungen besticht, ist „Hinaus: In den Wald“ ein klaustrophobisch wirkender Hörraum. Und „RGB“ ist ein streng formales Farben-Klang-Gebilde. Es zeigt drei große Farbflächen - rot, grün, blau. Je eines von drei ebenfalls farblich herausgehobenen Elementen - ein Toaster (rot), ein Aquarium (grün), ein Ventilator (blau) - wird ihnen zugeordnet. Mal passen Fläche und Apparat farblich zueinander, mal ergibt sich ein Kontrast. Harmonie und Spannung werden so erzeugt. An- und abschwellende Klangkaskaden, die aus den Apparaten dringen, erfüllen den Raum und lassen ihn so zu einem pulsierenden Organismus werden. Diesen Eindruck verstärkt noch das rohe Gewölbe des Glockenraumes im Turm der Parochialkirche.

„Hinaus: In den Wald“ (in der Sakristei) ist in völliger Finsternis gehalten. Sich nur auf Hör-, Riech- und Tastsinn verlassend, läst man sich von den mal alltäglich, mal fantastisch anmutenden Texten Adolf Wölflis hinwegtragen.

Im Turmsaal schließlich zerlegt Gal für „Dreiband“ ein Billardspiel in seine Einzelteile. In Kopfhöhe schwebt ein Rahmen von der Größe eines Billardtisches. Darüber sind drei Kugeln aufgehängt. Am Boden ein Podest - ebenfalls von der Größe eines Billardtisches. Die Kugeln bewegen sich nicht, doch hört man aus den Lautsprechern das charakteristische Klacken, wenn sie zusammentreffen. Im Kopf setzt man nun die Bewegungen neu zusammen.

Tom Mustroph (Neues Deutschland), Germany - August 2003

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